OZ (28.4.2026) Fulda (pk) – Die Wasserballer der Wasserfreunde Fulda haben am letzten Spieltag der 2. Liga Süd ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Im Heimspiel gegen den SC Neustadt/Weinstraße II gewannen die Barockstädter mit 20:15 (6:2, 6:5, 3:5, 5:3) und verabschiedeten sich damit versöhnlich aus einer durchaus schwierigen Spielzeit.
„Unsere ersten zwei Viertel waren richtig, richtig gut“, erklärte der Fuldaer Trainer David Horvath nach der Partie. Seine Mannschaft startete hochkonzentriert: Bereits im ersten Viertel erspielten sich die Wasserfreunde eine deutliche 6:2-Führung. Auch im zweiten Abschnitt hielten sie das Tempo hoch, hielten den Vorsprung und gingen mit einem verdienten 12:7 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel folgte jedoch ein Bruch im Spiel. Die Fuldaer verloren an Rhythmus und konnten nicht mehr an die dominante Leistung der ersten Hälfte anknüpfen. Die Gründe für diesen deutlichen Leistungseinbruch in der zweiten Halbzeit konnte sich der Übungsleiter selbst nicht wirklich erklären. Trotz der Schwächephase reichte das Polster aus, um den Heimsieg sicher über die Zeit zu bringen und drei Punkte einzufahren. „Es ist wirklich gut, dass wir gewonnen haben“, zeigte sich Horvath sichtlich erleichtert über das positive Saisonfinale. So konnte sich das Team mit einem Erfolgserlebnis in die Pause verabschieden.

Archivfoto: Manfred Völler.
Im Rückblick auf die vergangenen Monate zog der Übungsleiter eine differenzierte Bilanz. „Am Anfang der Saison wussten wir, dass es schwierig wird, aber in jedem Spiel habe ich eine Entwicklung gesehen“, so Horvath. Als Beispiel für diesen Reifeprozess nannte er Torwart Kenzo Rossbach, der Jahrgang 2010 ist und sich erst in die Herren-Liga hineinarbeiten musste, sich aber von Spiel zu Spiel gesteigert habe. Auf diese Weise werde für die kommenden Jahre ein starker Rückhalt aufgebaut. Auch weitere zwei bis drei Jugendspieler kamen im Saisonverlauf auf wichtige Einsatzminuten. Hinsichtlich der neuen Saison herrsche derzeit noch Ungewissheit über die Klassenzugehörigkeit, eine Entscheidung werde erst in den kommenden Wochen fallen. Horvath sieht in der aktuellen Mischung aus Jugend und Erfahrung jedoch eine Menge Potenzial, um die nächsten Schritte in der Entwicklung seiner Mannschaft konsequent zu gehen.
Fulda: Rossbach; C. Möller (2), J. Möller (2), Borbely, Atzert (4), Flamme (3), Koch (1), Kreß, Hartung (1), Demir (2), Hörl (4), Jestädt, Bech (1)